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Die Lebensversicherung im Nachlass

Die Lebensversicherung ist ein geeignetes Mittel, Vermögenswerte „am Nachlass vorbei“ einer bestimmten Person außerhalb der Erbfolge zukommen zu lassen.

Der Versicherungsnehmer setzt einen Dritten – falls er den Ablauf des Versicherungsvertrages nicht selbst erlebt – als Begünstigten ein, z.B. die Lebensgefährtin.

Hierbei kann das Bezugsrecht widerruflich oder unwiderruflich gestaltet sein, bei Widerruflichkeit behält sich der Versicherungsnehmer und spätere Erblasser die Möglichkeit einer Änderung der Bezugsberechtigung vor.

Die Einräumung des Bezugsrechts für den Begünstigten bedeutet ein Schenkungsangebot.

Ist der Begünstigte nicht unwiderruflich eingesetzt, kann nach dem Tode des Erblassers ein „Wettlauf“ zwischen den Erben und dem Begünstigten einsetzen.

Mit dem Tode nämlich treten die Erben an die Stelle des Versicherungsnehmers. Erfahren diese zuerst von der bestehenden Lebensversicherung und dem Schenkungsangebot an den Dritten, können sie dieses und den Auftrag an das Versicherungsunternehmen, das Geld an den Begünstigten auszubezahlen, widerrufen und sich selbst oder andere als Bezugsberechtigte einsetzen. Erfährt der Begünstigte zuerst vom Bestehen der Lebensversicherung oder war ihm dies bereits zu Lebzeiten bekannt, muß er die Annahme des Schenkungsangebots erklären und die Auszahlung an sich verlangen. Mit der Annahme des Schenkungsangebots kommt es dann zu einem wirksamen Vertrag, die Erben können jetzt nicht mehr widerrufen.

Wenn Sie Fragen zum Thema Erbschaft und Lebensversicherung haben, berate ich Sie gerne.
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